Computer - PC Welt
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Microsoft-Veteran veröffentlicht praktisches Gratis-Windows-Tool: Das kann es
Der Microsoft-Veteran Scott Hanselman hat ein raffiniertes Windows-Tool namens „Peek Desktop“ entwickelt, das Sie kostenlos von GitHub herunterladen können.
Das macht Peek Desktop
Sobald das Programm bereit ist, genügt ein Klick auf den Desktop-Hintergrund, um alle geöffneten Fenster und Apps auszublenden, was den Zugriff auf Dateien und Ordner auf dem Desktop erheblich vereinfacht.
Wenn Sie Ihre geöffneten Fenster und Apps wieder anzeigen möchten, klicken Sie einfach erneut auf das Hintergrundbild oder die Taskleiste.
Übrigens: Sollten Sie Windows 11 Home im Einsatz haben, dann entgehen Ihnen die vielen Vorteile der Pro-Version, die wir Ihnen hier vorstellen. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59,99 Euro statt 145 Euro erhältlich.
MacOS als Vorbild
Eine ähnliche Funktion gibt es bereits seit Längerem in MacOS, und Scott Hanselman macht deutlich, dass er sich davon inspirieren ließ. Das schreibt er ganz offen auf Github in der Beschreibung des Programms:
PeekDesktop bringt die Funktion „Auf Hintergrundbild klicken, um den Desktop anzuzeigen“ von macOS Sonoma auf Windows 10 und 11. Standardmäßig nutzt es die native „Desktop anzeigen“-Funktion des Explorers und bietet über das Taskleistenmenü optional die Peek-Stile „Klassisch minimieren“, „Wegschieben“ und „Virtueller Desktop“ (experimentell) an. Klicken oder ziehen Sie Desktop-Symbole wie gewohnt, ohne versehentlich den Peek-Modus auszulösen. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie erneut auf ein beliebiges Fenster, die Taskleiste oder den Hintergrund, und alles kehrt an seinen ursprünglichen Platz zurück.
Installation nicht erforderlich
Der Entwickler schreibt weiter:
Es ist kein Installationsprogramm erforderlich. Laden Sie die ZIP-Datei herunter, entpacken Sie diese und führen Sie „PeekDesktop.exe“ aus. Die Release-Versionen sind eigenständig, sodass Sie .NET nicht separat installieren müssen. Das Programm befindet sich in Ihrer Taskleiste und benachrichtigt Sie, sobald ein neueres GitHub-Release verfügbar ist.
Hoffentlich wird Peek Desktop mit der Zeit Teil von Windows 11 werden, da es sich um eine praktische Funktion handelt, von der viele Nutzer profitieren.
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5 Gründe, warum Sie kein Samsung-Handy kaufen sollten
Hand aufs Herz: Ein Leben ohne Samsung ist möglich, aber für viele unvorstellbar. Die Südkoreaner sind wie der FC Bayern der Smartphone-Welt – man kommt an ihnen nicht vorbei, sie gewinnen fast jeden Testbericht. Und vielleicht haben Sie auch diesen einen Freund, der die Marke liebt, als hätte er Unternehmensanteile geerbt.
Doch nur weil Samsung-Handys erfolgreich sind, heißt das nicht, dass wir die Augen vor ihren kleinen (und großen) Macken verschließen müssen – ganz im Gegenteil.
Vielleicht sind Sie es leid, dass Ihr Handy vorinstallierte Apps wie Produkte in einer Werbebroschüre stapelt? Oder dass Sie beim Laden so lange warten, dass Sie in der Zeit locker ein Nickerchen machen oder den Hausputz erledigen könnten?
Wir werfen einen frechen Blick auf die Schattenseiten des Galaxy-Imperiums – und finden Alternativen, die dort glänzen, wo Samsung ins Straucheln kommt.
1. Bloatware-Party: Wer hat all die unbeliebten Apps eingeladen?
Ordnung ist das halbe Leben – die andere Hälfte ist Bloatware: Samsung-Handys sind dafür berüchtigt, ab Werk mit Drittanbieter Apps vollgestopft zu werden, wie eine Weihnachtsgans. Chris Hall / Foundry
Wer ein neues Samsung-Handy einschaltet, fühlt sich oft wie auf einer Party, auf der die Hälfte der Gäste gar nicht eingeladen war. Warum habe ich zwei Kalender, zwei Browser und zwei App-Stores? Samsung liebt es, für jede Google-App eine eigene Galaxy-Version auf seine Geräte zu packen. Das raubt wertvollen Speicherplatz und führt zu langen App-Listen, die so unübersichtlich sind wie eine Wühlkiste im Schlussverkauf.
Der Gegenpol zu so aufdringlicher Software: Das Google Pixel 10. Hier bekommen Sie ein reines Android – sauber, richtig smart und dank der neuen Tensor-G5-Chips inzwischen fast mit Warp-Antrieb unterwegs. Unser Test: Das Pixel 10 im Technik-Check.
2. Ladepausen des Grauens: Zeit für ein neues Hobby?
Pure Entschleunigung: Das S26 lädt 2026 immer noch mit gemütlichen 25 oder 45 Watt – je nach Modell. Perfekt für alle, die beim Aufladen gerne eine dreigängige Mahlzeit kochen oder ein Nickerchen machen wollen. Luke Baker
Während die Konkurrenz aus Fernost ihre Smartphone-Akkus inzwischen so rasant auflädt, dass kaum Zeit für einen Espresso bleibt, bleibt Samsung bei der Ladegeschwindigkeit auffallend zurückhaltend – um nicht zu sagen: behäbig. Wer sein Gerät mit 25 oder 45 Watt lädt, braucht vor allem eines: Geduld. Sehr viel Geduld. Fast könnte man meinen, Samsung wolle uns bewusst dazu ermutigen, die Ladezeit sinnvoll zu nutzen – vielleicht mit einem guten Buch oder den ersten Lektionen in einer neuen Sprache.
Die Rettung für Ungeduldige:Das Xiaomi 15T Pro. Mit seinem 90 Watt “HyperCharge” ist der 5.500-mAh-Akku in rund 36 Minuten wieder bei 100 Prozent. Während der Samsung-Nutzer noch auf den Ladebalken starrt, sind Sie schon längst wieder unterwegs. Selbst kabellos lädt das Xiaomi mit 50 Watt schneller, als das Galaxy am Kabel. Hier testen wir das Xiaomi 15T Pro.
3. Exynos-Roulette: Ein Herz für Prozessoren (oder auch nicht)
Außen Flaggschiff, innen Roulette: In Europa steckt im S26 oft der hauseigene Exynos-Chip, während in den USA der Snapdragon durchstartet. Ein Hoch auf die Chancengleichheit – oder zumindest auf die Hoffnung, dass die Wärmeentwicklung nicht mit der Herdplatte konkurriert. Mattias Inghe
In Europa haben Samsung-Käufer leider oft das Pech, beim Chip-Lotto eine Niete zu ziehen. Während US-Modelle oft mit den effizienten Snapdragon-Prozessoren durch alle Rechenaufgaben flitzen, bekommen wir auf dieser Seite des Atlantik in aller Regel die hauseigenen Exynos-Chips vorgesetzt.
Das Ergebnis? Solche Handys werden beim Zocken oder intensiver Beanspruchung warm wie eine Wärmflasche und der Akku verabschiedet sich in Rekordzeit Richtung Feierabend.
Calculus-King ohne Kompromisse: Das OnePlus 15. Der Hersteller macht hier keine halben Sachen und verbaut weltweit den brandneuen Snapdragon 8 Elite. Keine Experimente, keine Hitzewallungen – einfach nur pure, brachiale Leistung, die auch nach drei Stunden Gaming nicht in die Knie geht. Wer keine Lust auf den europäischen Prozessor zweiter Klasse hat, ist da goldrichtig. Hier geht’s zum Test.
4. Foto-Verzögerung: Wenn das Motiv schon wieder zu Hause ist
Riesige Linsen, langsamer Blick: Das S26 Ultra gönnt sich beim Auslösen oft die berühmte Gedenksekunde. Für Stillleben ist das noch gut geeignet, Actionszenen sind dann oft schon vorüber. Luke Baker
Samsung-Kameras machen phänomenale Bilder – solange sich das Motiv nicht bewegt. Die winzige Verzögerung beim Auslösen (der berüchtigte “Shutter Lag”) sorgt regelmäßig dafür, dass man statt des spielenden Hundes nur noch ein verwischtes Schwanzende auf dem Foto hat. Bis die Kamera klickt, hat das Motiv manchmal längst das Weite gesucht.
Der Paparazzo-Ersatz: Das Honor Magic8 Pro. Mit seiner neuen KI-gestützten Schnappschuss-Automatik löst dieses Handy so blitzschnell aus, dass es Bewegungen quasi einfriert, noch bevor man den Finger ganz aufs Display drückt. Während der Samsung-Nutzer noch flucht, haben Sie das perfekte Action-Foto bereits im Kasten – scharf bis in die Haarspitzen. Lesen Sie hier unseren Test.
5. Design-Deja-vu: Welches Handy habe ich da eigentlich in der Hand?
Finde den (700-Euro-Preis-) Unterschied: Das A37 wirkt von hinten wie ein Mini-S26 – selbst Fans müssen zweimal hinschauen. Chris Hall / Foundry
Optisch befindet sich Samsung derzeit in einer Phase – nennen wir es freundlich – bemerkenswerter Beständigkeit. Kritischere Stimmen würden schlicht von Langeweile sprechen. Ob Sie nun 300 € für ein Modell der A-Reihe oder über 1.000 € für ein Gerät der S-Serie ausgeben, ist für Laien kaum noch zu erkennen. Man leistet sich also ein Stück Premium – nur sieht es niemand, weil die Geräte wirken, als kämen sie alle aus derselben Designform.
Ein Hingucker für Individualisten: Das Nothing Phone (3). Hier ist der Name Programm, wenn auch etwas anders, als man vielleicht denkt. Denn nichts ist hier: gewöhnlich. Mit einer ikonisch transparenten Rückseite und dem mittlerweile richtig starken Glyph-Interface (smarte LED-Streifen) sieht es aus wie eine Requisite aus einem Sci-Fi-Blockbuster. Es ist das ultimative Statement gegen den Einheitsbrei – und sorgt für Gesprächsstoff, sobald es auf dem Tisch liegt. Hier testen wir den Handy-Hingucker.
Das Fazit: Warum wir Samsung am Ende doch (fast) alle lieben
Bevor Sie Ihr Samsung-Smartphone jetzt rituell im Garten vergraben: Es gibt durchaus gute Gründe, warum Samsung den Smartphone-Thron seit Jahren so hartnäckig verteidigt. Die Südkoreaner haben nämlich auch manche Asse im Ärmel:
- Display-Kino: Kaum jemand baut so brillante, farbenfrohe und helle Bildschirme wie Samsung. Besonders beim Filmegucken, wird das zum Erlebnis.
- Update-Marathon: Samsung hat sich vom Update-Muffel zum Musterschüler gewandelt: Top-Modelle erhalten sieben Jahre lang Updates – genau wie bei Google.
- Ökosystem läuft wie geschmiert: Wenn man einmal eine Samsung Smartwatch, die Galaxy Buds und das Tablet parallel in Gebrauch nimmt, flutscht die Zusammenarbeit so geschmeidig wie Butter in der Pfanne – aber nur, solange Sie keine anderen Hersteller mit an Bord holen.
Das Urteil:Am Ende erinnert die Beziehung zu einem Samsung-Smartphone an eine langjährige Ehe: Man schätzt die Verlässlichkeit und das eingespielte Zusammenspiel – weiß aber auch, wie schnell die Harmonie ins Wanken gerät, wenn man mit der Konkurrenz liebäugelt. Das gut geölte Ökosystem funktioniert eben am besten, solange man im südkoreanischen Kosmos bleibt; bei Smartwatches oder Kopfhörern anderer Hersteller gerät das Ganze spürbar ins Stocken. Wenn Sie keine Lust auf diesen (sanften) Markenzwang haben oder mit Highspeed-Laden und ungetrübter Software liebäugeln, dann mangelt es zum Glück nicht an Alternativen.
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Internet-Nutzer müssen jetzt handeln: 108 Browser-Erweiterungen stehlen Ihre Daten
Mehr als 100 Erweiterungen im Google Chrome Web Store geben sich als nützliche Tools aus – tatsächlich stehlen sie im Hintergrund Daten, kapern Sitzungen und öffnen unbemerkt fremde Webseiten. Sicherheitsforscher warnen vor einer groß angelegten Angriffskampagne und raten Nutzern zum sofortigen Handeln.
108 Erweiterungen sind Teil einer koordinierten Kampagne
Das Sicherheitsunternehmen Socket hat insgesamt 108 betroffene Chrome-Erweiterungen identifiziert. Sie wurden unter verschiedenen Entwicklernamen veröffentlicht, greifen jedoch alle auf dieselbe technische Infrastruktur zurück. Insgesamt kommen sie auf rund 20.000 Installationen.
Besonders tückisch: Die Add-ons wirken vollkommen unauffällig. Darunter sind etwa Clients für Telegram, Spiele, Übersetzungstools oder Erweiterungen für Youtube. Sie funktionieren wie versprochen – führen gleichzeitig aber versteckten Schadcode aus, der unbemerkt Daten abgreift.
Ein besonders gefährliches Beispiel ist die Erweiterung „Telegram Multi-account“. Sie kann aktive Sitzungen von Telegram auslesen und alle 15 Sekunden an Server der Angreifer übertragen.
Das Problem: Mit diesen Sitzungsdaten können Angreifer direkt auf Konten zugreifen – ohne Passwort oder Zwei-Faktor-Authentifizierung. Im Extremfall lässt sich die Sitzung sogar austauschen, sodass plötzlich ein fremdes Konto im eigenen Browser aktiv ist.
Google-Daten werden ebenfalls gesammelt
54 der Erweiterungen greifen zudem auf das Google-Login zu. Nutzer werden dabei regulär zur Anmeldung aufgefordert – im Hintergrund werden jedoch Profildaten wie E-Mail-Adresse, Name und Profilbild abgegriffen.
Wichtig: Passwörter oder Zugriffstokens werden laut Analyse zwar nicht direkt gestohlen. Die gesammelten Daten reichen jedoch aus, um Nutzer eindeutig zu identifizieren und langfristig zu verfolgen.
Hintertür im Browser: Webseiten öffnen sich von selbst
45 Erweiterungen enthalten eine versteckte Hintertür. Diese wird bei jedem Start des Browsers aktiv und kann beliebige Webseiten öffnen.
Für Nutzer bedeutet das: Der eigene Browser kann unbemerkt für Werbung, Phishing oder andere Angriffe missbraucht werden – selbst dann, wenn die Erweiterung gar nicht aktiv genutzt wird.
Gemeinsame Infrastruktur deutet auf organisierten Angriff hin
Alle Erweiterungen kommunizieren mit derselben Serverstruktur rund um die Domain „cloudapi“. Diese fungiert als zentrale Steuerstelle (Command-and-Control-Server). Laut den Forschern spricht vieles für ein organisiertes Modell, möglicherweise „Malware-as-a-Service“. Dabei könnten gestohlene Daten und Zugriffe gezielt weiterverkauft werden.
Besonders brisant: Viele der Erweiterungen behaupten im Chrome Web Store ausdrücklich, keine Daten zu sammeln oder weiterzugeben. Die Analyse zeigt jedoch das Gegenteil.
Damit verstoßen sie klar gegen die Richtlinien des Google Chrome Web Store sowie gegen Googles Vorgaben zur Nutzung von Nutzerdaten.
Was Sie jetzt tun sollten
Wenn Sie Google Chrome nutzen, sollten Sie jetzt aktiv werden:
- Erweiterungen prüfen: Öffnen Sie chrome://extensions/ und entfernen Sie alle unbekannten oder unnötigen Add-ons.
- Verdächtige Tools löschen: Seien Sie besonders vorsichtig bei Erweiterungen für Telegram, Spielen oder Tools für Youtube.
- Google-Konto kontrollieren: Prüfen Sie Ihre App-Berechtigungen und entfernen Sie unbekannte Zugriffe.
- Telegram absichern: Beenden Sie alle aktiven Sitzungen in der App.
- Minimalprinzip anwenden: Installieren Sie nur Erweiterungen, die Sie wirklich benötigen.
Der Vorfall zeigt einmal mehr: Browser-Erweiterungen haben weitreichende Rechte und laufen oft unbemerkt im Hintergrund. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, welche Add-ons Sie installiert haben – und entfernen Sie alles, was Ihnen nicht absolut vertrauenswürdig erscheint.
30 gefährliche Browser-Erweiterungen enttarnt: Diese KI-Add-ons stehlen Ihre Daten
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Zu langsames Internet? Mit dieser App zahlen Sie ab 20.4. weniger
Für Festnetz-Internetzugänge gibt es schon länger ein amtliches Prüftool, doch ab dem 20. April 2026stellt die Bundesnetzagentur auch Mobilfunkkunden eine App zur Verfügung, mit der Sie Ihre mobile Internetgeschwindigkeit rechtlich belastbar prüfen und gegebenenfalls Ihre Zahlungen an den Mobilfunk-Provider senken können.
In ihrer heute veröffentlichten “Regelungen für den Nachweis einer Minderleistung im Mobilfunk” erklärt die Bundesnetzagentur, wie man mit der App für das Nachweisverfahren seinem Mobilfunk-Provider ab 20.4. eine “Minderleistung” nachweisen kann. Der Zweck der neuen Regelung samt App ist folgender:
Unsere Regelungen konkretisieren eine Minderleistung im Mobilfunk. Mit unserem Messtool können Verbraucherinnen und Verbraucher prüfen und nachweisen, ob die Qualität ihres Mobilfunk-Internetzugangs erheblich von dem abweicht, was im Vertrag als Maximalleistung vereinbart worden ist. So können sie Minderungs- oder Sonderkündigungsrechte gegenüber ihrem Anbieter geltend machen.
So müssen Sie Ihre Mobilfunkverbindung messen
Die Bundesnetzagentur erklärt das neue Messverfahren folgendermaßen: Für den Nachweis einer Minderleistung sind grundsätzlich 30 Messungennotwendig. Diese verteilen sich auf fünf Kalendertage mit jeweils sechs Messungen pro Tag. Eine erhebliche Abweichung bei der Geschwindigkeit liegt vor, wenn an mindestens drei der fünf Messtage die vereinbarte geschätzte maximale Geschwindigkeit – verringert um bestimmte Abschläge– nicht erreicht wird. Sollten die notwendigen Nachweise bereits nach drei Messtagen vorliegen, endet die Messkampagne vorzeitig. So werden Verbraucherinnen und Verbraucher entlastet, wenn das Resultat der Messkampagne frühzeitig feststeht.
Diese Abschläge gelten
Diese regional unterschiedlichen Abschläge fallen aber massiv aus. Die Bundesnetzagentur hat das Bundesgebiet in Rasterzellen mit einer Größe von 300 mal 300 Metern unterteilt. In Gebieten mit hoher Haushaltsdichte gilt ein Abschlag von 75 Prozent, sodass mindestens 25 Prozent der vereinbarten geschätzten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden müssen. In Gebieten mit mittlerer Haushaltsdichte sind es 15 Prozent (Abschlag 85 Prozent) und in Gebieten mit niedriger Haushaltsdichte 10 Prozent (Abschlag 90 Prozent).
Das bedeutet: Sie müssen von den Ihnen vertraglich zugesicherten Bandbreiten deutliche Abschläge machen. In vielen Fällen dürfte damit rechtlich keine so gravierende Minderleistung vorliegen, dass Sie tatsächlich Ihrem Mobilfunkprovider weniger zahlen müssen.
Diese App brauchen Sie für die Messung
Ab dem 20. April 2026 steht die App “Breitbandmessung Nachweisverfahren Mobilfunk” hier zum kostenlosen Download bereit. Die Messung ist anbieter- und technologieunabhängig möglich, wie die Bundesnetzagentur verspricht. Alle ermittelten Ergebnisse lassen sich orts- und zeitgebunden auf Ihrem Smartphone speichern.
Das sind die möglichen Folgen bei Minderleistungen
Liefert das oben beschriebene Messverfahren unter Berücksichtigung der Abschläge tatsächlich den Nachweis für eine Minderleistung, dann “können Sie das vertraglich vereinbarte Entgelt für Ihren Internetzugang mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen. Diese Möglichkeiten bestehen im Falle von erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichungen bei der Geschwindigkeit zwischen der tatsächlichen Leistung der Internetzugangsdienste und der vom Anbieter angegebenen Leistung“. Falls Sie denn einen neuen Handyvertrag suchen, werden Sie in unserem Handytarifevergleich fündig.
Für eine vergleichbare Messung Ihres Festnetz-Internetzugangs gibt es ebenfalls ein Tool der Bundesnetzagentur. Seit Dezember 2021 haben Sie einen Rechtsanspruchauf eine – allerdings sehr niedrig angesetzte– Mindestversorgung für den Festnetz-Internetzugang.
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Bayern gegen Real: So sehen Sie heute den CL-Viertelfinal-Knaller ab 21 Uhr
Seit der Saison 2021/22 wird die UEFA Champions League nicht mehr auf Sky übertragen. Die Übertragungsrechte liegen nun fast ausschließlich bei DAZN und Amazon, wobei DAZN den Löwenanteil der Spiele übertragen wird. Neben DAZN und Amazon sowie dem Endspiel, das auch vom ZDF übertragen wird, können einige Spiele zum Teil auch über günstige VPN-Abos kostenlos im Free-TV aus dem Ausland angesehen werden.
Welche Mannschaften wann spielen und wo diese Spiele übertragen werden, erfahren Sie in diesem Artikel.
Champions League 2025/26 fast kostenlos mit einem VPN sehen
Offiziell sehen Sie bis auf das Champions-League-Topspiel am Dienstag, das von Amazon Prime übertragen wird, alle weiteren Spiele beim Streaming-Anbieter DAZN. Das Angebot DAZN Unlimited gibt es nach einer erneuten Preiserhöhung ab 34,99 Euro im Monat als Jahresabo oder in der Variante, die Sie monatlich kündigen können, für 44,99 Euro. Anders als bei Amazon Prime wurde der kostenlose Testmonat oder die Variante für 99 Cent im ersten Monat bei DAZN gestrichen.
Deutlich günstiger geht es nur per VPN. Wenn Spiele im ausländischen Free-TV gezeigt werden, können diese über ein VPN kostenlos gestreamt werden. Einen VPN-Anbieter erhalten Sie dabei ab rund 2 Euro monatlich.
Welche TV-Sender der verschiedenen Länder Spiele übertragen, sehen Sie auf der offiziellen UEFA-Seite: Sender, die die UEFA Champions League live übertragen.
Auf welchen Sendern die jeweiligen Spiele übertragen werden, können Sie hier einsehen.
VPN von Nord ab 3,09 Euro pro Monat abonnieren
Neben NordVPN gibt es andere vergleichbare Anbieter, wie Surfshark oder Cyberghost VPN.
Champions-League-Spiele der Woche
Bayern gegen Real
Das Spiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid wird in Deutschland von DAZN übertragen.
Anpfiff in der Allianz-Arena in München ist am
Mittwoch, 15. April 2026
um 21:00 Uhr.
Arsenal gegen Sporting
Das Spiel zwischen Arsenal London und Sporting Lissabon wird in Deutschland von DAZN übertragen.
Anpfiff im Emirates Stadium in London ist am
Mittwoch, 15. April 2026
um 21:00 Uhr.Viertelfinale der Champions League
Viertelfinale · 1 von 2 07.04.2026 Real Madrid 1 : 2 FC Bayern 07.04.2026 Sporting 0 : 1 Arsenal 08.04.2026 Barcelona 0 : 2 Atlético 08.04.2026 PSG 2 : 0 Liverpool Viertelfinale · 2 von 2 14.04.2026 Atlético 1 : 2 Barcelona14.04.2026 Liverpool0 : 2 PSG 15.04.2026 FC Bayern : Real Madrid 15.04.2026 Arsenal : Sporting Hier sehen Sie die UEFA Champions League offiziell in Deutschland
Nach 21 Jahren endete die Übertragung der europäischen Königsklasse des Pay-TV-Senders Sky vorerst. Den Großteil der Spiele sehen Sie in Deutschland offiziell jetzt über den Sportstreaming-Dienst DAZN. Dabei zeigt DAZN alle 186 und bis auf eine Partie pro Woche, die sich der Versandriese Amazon sichert. Das jeweilige Topspiel am Dienstag wird von Amazon Prime Video gezeigt – dieses Spiel wird dann als Highlight-Zusammenschnitt zum nächsten Tag bereitgestellt. Zum jeweiligen Freitag gibt es dann das komplette Spiel. Das Finale, das in der Saison 25/26 in der Puskás Aréna in Budapest ausgetragen wird, wird parallel von DAZN und ZDF am 30. Mai 2026 übertragen – unabhängig von der Beteiligung einer deutschen Mannschaft.
Die UEFA Champions League und weiterer Fußball bei DAZN: Zum Angebot von DAZN Unlimited kommt auf Abonnenten eine Preiserhöhung zu. Die neuen Preise belaufen sich auf 34,99 Euro monatlich im Jahresabo – die monatlich kündbare Variante kostet 44,99 Euro. DAZN hat, anders als Amazon Prime, die Möglichkeit einer 30-tägigen kostenlosen Testphase leider eingestellt und auch die 99-Cent-Testvariante im ersten Monat wurde komplett gestrichen.
Neben der UEFA Champions League sehen Sie bei DAZN noch viele weitere Sport-Übertragungen, wie Teile der Bundesliga. Zur Saison 2025/26 hat der Streaminganbieter das Angebot abermals verändert. Bisher übertrug DAZN die Bundesligapartien am Freitag und Sonntag. Das Freitagsspiel fällt nun weg und wird wieder vom Konkurrenten Sky übertragen. Stattdessen erhält DAZN die Bundesliga-Konferenz für die Samstagsspiele um 15:30 Uhr. Die Komplettübertragung der Spiele am Freitag und Samstag läuft nur auf Sky.
Die UEFA Champions League bei Amazon Prime: Das Topspiel am Dienstag sehen Sie, wie bereits angesprochen, auf Amazon Prime Video. Amazon-Kunden mit einer Prime-Mitgliedschaft sehen diese Spiele im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne Aufpreis. Interessierte haben die Möglichkeit, die Mitgliedschaft für 30 Tage kostenlos zu testen. Ansonsten kostet die Prime-Mitgliedschaft bei Amazon 8,99 Euro im Monat oder 89,90 Euro im Jahr.
Amazon Prime: Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Für den kompletten Jahrespreis von mindestens 509,78 Euro, für die Kombination der Jahresabos von Amazon Prime und DAZN, verpassen Sie kein Spiel der UEFA Champions League mehr. Daneben lockt das DAZN-Angebot Fußballbegeisterte mit weiteren Sport-Übertragungen wie der UEFA Champions League der Frauen, Teile der Bundesliga, der spanischen Liga, der Copa del Rey, der US-amerikanischen MLS und weiteren Ereignissen.
Günstiger sehen Sie Spiele mit einem VPN
Die Rechte für die UEFA Champions League sind recht kostspielig. So werden die Spiele fast ausschließlich gegen eine Bezahlung zu sehen sein. Es gibt aber auch Ausnahmen. Diese benötigen allerdings bezüglich des umfangreichen Geoblockings der Champions League einen Umweg über ein VPN.
Einige Spiele wird es im Ausland auch im Free-TV zu sehen geben. Etwa überträgt der österreichische Sender ServusTV Zusammenfassungen der Champions League, der Europa League sowie der neu gegründeten Europa Conference League im Free-TV. Und natürlich zeigen noch etliche weitere Sender aus anderen Ländern die Spiele der Champions League. Welche Sender genau das jeweilige Spiel übertragen, kann etwa auf Plattformen wie Livesoccer.tv eingesehen werden.
Durch eine Ländersperre können Sie diese Übertragungen, etwa über Livestreams, leider nicht ohne Weiteres sehen. Mit einem VPN – wie dem von NordVPN oder Cyberghost – können Sie diese Ländersperre allerdings leicht umgehen und sich so viel Geld sparen.
Champions League mit neuem Liga-Modus und Playoff-Phase
Liga-Phase: Die Gruppenphase der Champions League ist endgültig Geschichte, seit der Saison 2024/25 sind alle 36 Teams Teil einer gemeinsamen Liga. Statt in Hin- und Rückspiel auf drei Gegner zu treffen, bestreitet jeder Teilnehmer dann je ein Spiel gegen acht Gegner, wobei jeder viermal zu Hause und viermal auswärts antritt. Die Gegner wurden dabei computerunterstützt ausgelost.
Damit gibt es ab sofort satte 144 statt der bisherigen 96 Vorrundenspiele. Und 40 davon finden in dieser Saison mit deutscher Beteiligung statt.
Playoff-Phase: Sobald die Liga-Phase endet, sind die besten acht Teams direkt fürs Achtelfinale qualifiziert. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 16 spielen in Play-offs gegen die Teams auf den Plätzen 17 bis 24 um die weiteren acht Achtelfinaltickets. Die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 scheiden direkt aus und steigen auch nicht in den Europapokal-Wettbewerb ab.
Finals: Im Achtelfinale treffen die acht direkt qualifizierten Teams auf die Gewinner der K.-o.-Runden-Playoffs.
Die gesamten Final-Runden haben so im Vorfeld schon einen festen Turnierbaum. Diese Mannschaften werden unterschiedlichen Turnierhälften zugelost, sodass etwa der Erste der Tabelle frühestens im Finale auf den Zweiten treffen kann.
Bis auf das Finale werden alle Runden wie gehabt in Hin- und Rückspielen ausgetragen. Dabei können schon ab dem Achtelfinale Teams aus derselben Liga aufeinandertreffen.

